Vakuumkristallisation

Bei diesem speziellen Kristallisatortyp erfolgt die Kristallisation durch Abkühlen einer Lösung oder Schmelze durch adiabatische Verdampfung des Lösungsmittels bei Druckminderung. Zur Kühlung sind daher keine den Wärmeaustausch vermittelnden Flächen erforderlich, die bei salzabscheidende Lösungen zur Verkrustung neigen und hierdurch die Leistung der Anlage herabsetzen.

Die Forderung nach einem Betrieb mit langen Reinigungsintervallen wird daher erfüllt.

Vakuumkristallisationsanlagen können einstufig oder mehrstufig ausgeführt werden.

Die Vakuumabkühlung kann je nach Energiekosten durch verschiedene Wege erreicht werden, wie z. B.:

  • Einsatz von Dampfstrahlapparaten
  • Einsatz von Kältemitteln (Kältemaschine)
  • Einsatz von Schwefelsäure oder Natronlauge als Konditionsmittel



Typische Einsatzbereiche:

Salze mit anhaftenden Wassermolekülen wie:

  • CuSO4x 5H2O
  • FeSO4 x 7H2O
  • Na2SO4 x 10H2O
  • MgSO4 x 7H2O